Beide Varianten zahlen Elterngeld – nur unterschiedlich verteilt. Welche für dich besser ist, hängt vor allem davon ab, ob du nach der Geburt arbeitest.
Basiselterngeld zahlt den vollen Monatsbetrag (65 bis 100 % deines Nettos, 300 bis 1.800 €) für bis zu 12 Monate, mit Partnermonaten bis zu 14. ElterngeldPlus zahlt nur die Hälfte pro Monat, dafür doppelt so lange – ein Basismonat wird zu zwei Plus-Monaten.
Bleibst du komplett zu Hause, ist Basiselterngeld meist die einfachere Wahl. Arbeitest du nach der Geburt in Teilzeit, ist ElterngeldPlus fast immer die clevere Variante.
Verdienst du während des Bezugs etwas dazu, wird das auf das Elterngeld angerechnet. Beim Basiselterngeld „verbrauchst“ du dann einen vollen Monat, bekommst aber wegen des Zuverdiensts oft nur einen kleinen Betrag. Beim ElterngeldPlus ist der Monatsbetrag von vornherein gedeckelt – dadurch frisst der Zuverdienst weniger weg, und du beziehst länger Geld. Unterm Strich bleibt bei Teilzeit oft deutlich mehr übrig.
Viele Eltern starten mit ein paar Monaten Basiselterngeld (volle Höhe in der ersten Zeit ganz ohne Arbeit) und hängen danach ElterngeldPlus-Monate an, sobald sie wieder in Teilzeit einsteigen. ElterngeldPlus kannst du bis zum 32. Lebensmonat deines Kindes beziehen.
Im Rechner siehst du sofort, wie hoch Basiselterngeld und ElterngeldPlus bei deinem Einkommen ausfallen.
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